Therapien und Testverfahren

Homöopathie

Homöopathie

Homöopathie ist eine Regulationstherapie, die die Selbstheilungskräfte des Pferdes anregt und steuert.
 
"Um sanft, gewiß und dauerhaft zu heilen, wähle in jedem Krankheitsfall eine Arznei, die ein ähnliches Leiden für sich erregen kann, wie sie heilen soll." Dies ist einer der Grundsätze von Dr. Hahnemann. Somit versucht man bei einer homöopathischen Behandlung Ähnliches mit Ähnlichem zu behandeln.

Ein Beispiel dazu:  Urtica urens - Brennessel
Jeder weiß, wenn wir mit einer frischen Brennessel die Haut berühren, bekommen wir Quaddeln, die Haut ist gerötet, man fühlt ein Brennen und Prickeln - oft ein Gefühl, als  ob man von kleinen Nadeln gestochen wird. Meist kommt auch Juckreiz hinzu.

Ein ähnliches Krankheitsbild finden wir z.B. bei der Nesselsucht. In solch einem Fall kann Urtica Urens in der Homöopathie das Mittel der Wahl sein, da es in der Natur genau diese Indikationen auslösen kann.

Der Homöopath wird bei entsprechender Indikation eine Arznei in ganz geringer Konzentration (potenzierte Arzneien) verordnen, die in hoher Konzentration ein ähnliches Leiden verursachen würde.